Heilpflanzenlexikon
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Thomas Brendler, Joerg Gruenwald, Christof Jaenicke

Hamamelis

Wissenschaftlicher Name: Hamamelis virginiana L.
Allgemein
Die Zaubernuss war in der Heilkunde Nordamerikas als Umschlag zur Behandlung von Schwellungen und als vorzügliches Mittel gegen Hämorrhoiden gebräuchlich, wurde aber auch bei Verbrennungen, Insektenstichen und Hautentzündungen angewandt. Die Zweite wurden von den Indianern als Wünschelrute geschätzt. 1736 führte Collison die Pflanze in Europa ein. Neben der Heilkunde findet Hamamelis auch in Gesichtswassern und Cremes Verwendung.
Charakteristik
Der Baum stammt aus den Laubwäldern Nordamerikas. Er wächst in Europa in Gärten und Parks und wird auch in subtropischen Ländern kultiviert. Medizinisch verwendet werden das Hamameliswasser, ein Destillat aus den Pflanzenteilen, Hamamelisrinde, die im Herbst gesammelten und getrockneten Blätter, die frische Rinde der Wurzeln und der Zweige, die getrocknete Rinde der Stämme und Zweige, die frischen Blätter und Zubereitungen aus verschiedenen Pflanzenteilen.
Anwendungsbereiche
Äußere Anwendung: bei leichten Hautverletzungen, lokalen Entzündungen der Haut und der Schleimhäute, Krampfaderbeschwerden und Hämorrhoiden Volksmedizin: bei akuten unspezifischen Durchfallerkrankungen sowie Menstruationsbeschwerden Homöopathie: bei Hämorrhoiden, Krampfaderleiden und Haut- und Schleimhautblutungen
Dosierung
Abkochung: 250 ml Wasser mit 5-10 g Droge als Spüllösung oder als Umschlag; 2-3 g auf 150 ml Wasser als Gurgellösung Zäpfchen: 200-400 mg Droge Tee: 1-2 g Droge mit kochendem Wasser übergießen, etwa 10 Minuten ziehen lassen. Eine Tasse 2-3-mal täglich zwischen den Mahlzeiten Fluidextrakt: 2-4 ml 3-mal täglich
Wirkung und Nebenwirkungen
Die in der Droge enthaltenen Gerbstoffe wirken entzündungs­hemmend, blutstillend und zusammenziehend. Das ist durch verschiedene Studien belegt. Risiken der bestimmungs­gemäßen Anwendung therapeutischer Dosen der Droge und Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Bei innerlicher Anwendung können Verdauungsbeschwerden auftreten, in seltenen Fällen sind bei langer Anwendung Leberschäden denkbar. Eine therapeutische Anwendung wird bei Krampfadern, Hämorrhoiden, Verstauchungen, leichten Hautabschürfungen, lokalen Entzündungen, Neurodermitis und schweren Beinen positiv bewertet.
Anwendung in Lebensmitteln
Keine Angaben.

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